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parent 4b6e4fe1
......@@ -60,7 +60,7 @@ title = {Übertragung der Studie von Frey/Osborne (2013) auf Deutschland},
publisher = {Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH},
address = {Mannheim},
urldate = {2017-10-23},
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@article{weaver70,
......@@ -69,7 +69,7 @@ date = {1970-04-17},
pages = {1,24},
title = {Presidents's Welfare Plan Passes House, 243 to 155},
journal = {New York Times},
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@book{werner08,
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Die Zustimmung zur Demokratie als Staatsform nimmt seit dem zweiten Weltkrieg in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Europa ab. Eine longitudinale Studie „World Value Surveys“ befragt seit Jahrzehnten Menschen in Europa und den USA zu ihren Werten. Die Zustimmung zur Frage „Is it essential to live in a country that is governed democratically?“ sank von 70\% Zustimmung bei den in den 1930er Jahren geborenen Amerikanern auf 30\% in der Gruppe der in den 1980er Jahren geborenen. In Europa sank der Wert von 55\% auf 45\%. Einen kompletten Wandel hat es bei der Zustimmung der wohlhabenden Bevölkerungsgruppen gegeben. So stieg die Zustimmung mit „good“ oder „very good“ zu der Aussage „to have a strong leader who doesn't have to bother with parliament and elections“ bei den wohlhabenden Bevölkerungsgruppen von 20\% im Jahr 1995 auf 35\% im Jahr 2010. Nur noch 36\% der „Millenials“ in Europa lehnen die These ab, dass es gerechtfertigt ist, dass die Armee im Falle von Unfähigkeit der Regierung die Macht übernimmt. Diese These wird von 56\% der älteren Europäer abgelehnt. \cite{foa16}
In einer Studie aus dem Jahr 2013 untersuchen Carl Benedikt Frey und Michael Osborne wie stark Arbeitsplätze aufgrund von Automatisierung gefährdet sind. Nach Ihrer Analyse haben 47\% aller Arbeitsplätze in den USA ein hohes Risiko innerhalb von etwa 10 Jahren durch Automatisierung zu verschwinden \cite{frey17}\cite{frey13}. Eine Übertragung auf den deutschen Arbeitsmarkt ergibt ähnliche Werte \cite{bonin15}.
In einer Studie aus dem Jahr 2013 untersuchen Carl Benedikt Frey und Michael Osborne wie stark Arbeitsplätze aufgrund von Automatisierung gefährdet sind. Nach Ihrer Analyse haben 47\% aller Arbeitsplätze in den USA ein hohes Risiko innerhalb von etwa 10 Jahren durch Automatisierung zu verschwinden \cite{frey17}\cite{frey13}. Eine Übertragung auf den deutschen Arbeitsmarkt ergibt ähnliche Werte \cite{bonin15}. Abbildung \ref{fig:bergmann} zeigt einen Bergarbeiter beim Bohren von Sprenglöchern im Jahr 1952.
\begin{figure}[!htb]
\begin{center}
\includegraphics[width=0.6\textwidth]{bergmann}
\end{center}
\caption{\href{{https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-13287-0006,_Bergarbeiter_Sprengl\%C3\%B6cher_bohrend.jpg}}{Bergarbeiter Sprenglöcher bohrend / Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-13287-0006} / \href{https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en}{CC-BY-SA 3.0}}
\label{fig:bergmann}
\end{figure}
Die zunehmende Ungleichheit bei den Einkommen und der zunehmende Ersatz von Arbeitsplätzen durch Automatisierung machen es fraglich ob Arbeit als Basis der Einkommensverteilung geeignet ist. Ohne Einkommen ist politische Partizipation nicht möglich. Schon 1970 wurde in den USA ein allgemeines Grundeinkommen vom republikanischen Präsidenten Nixon vorgeschlagen und vom Repräsentantenhaus angenommen~\cite{weaver70}. Das bedingungslose Grundeinkommen wie beispielsweise von Götz Werner vorgeschlagen würde Einkommen und Arbeit entkoppeln und deshalb wirtschaftliche und politische Teilhabe auch unter den Rahmenbedingungen einer weitgehenden Automatisierung ermöglichen~\cite{werner08}.
\printbibliography
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